2. Bürgerbühnenfestival – Work in Progress

Vom 20. – 27. März 2015 findet in Mannheim das 2. Bürgerbühnenfestival statt, ein deutsch-europäisches Theatertreffen, ausgerichtet vom Nationaltheater Mannheim. Nicht nur bei den Produktionen, sondern auch bei der Vorbereitung und Durchführung des Festivals arbeiten die Theater-Profis mit Bürgern zusammen. Mikel und ich, Klaus, nehmen am Marketing-Club der Bürgerbühne teil, der die Marketingaktivitäten für das Festival erarbeiten soll, zumindest daran mitarbeiten soll. Nach einigen Sessions mit Lockerungsübungen und Brainstormings lechzen wir nach handfesten Infos über das Festival, die Gastspiele, das Rahmenprogramm. Veröffentlicht wird das Programm jedoch erst nach der Pressekonferenz am 27. Januar 2015. Dazu sprachen wir am 24.11.14 mit Stefanie Bub, der Koordinatorin der Bürgerbühne am NTM und eine der wichtigsten Protagonisten bei der Ausrichtung des Festivals.

Bild: Stefanie Bub

Zwar ist das NTM mit Schillertagen und Mozartsommer Festival-erfahren, doch ist das Bürgerbühnenfestival auf weite Strecken Neuland. Nach der diesjährigen Premiere in Dresden wird es im Frühjahr 2015 erst die 2. Ausgabe des Festivals sein.

Der Erfolg des Festivals steht und fällt in erster Linie mit der Qualität der eingeladenen Produktionen. Die ganze Vielfalt des partizipativen Theaters sollen sie zeigen: Sprechtheater, Tanztheater und Musiktheater. Mit Laien jeden Alters, die einen erheblichen Anteil zu dem künstlerischen Gehalt der Produktion beitragen. Aus Deutschland und dem europäischen Ausland sollen sie kommen, qualitativ herausragen, anspruchsvoll und innovativ sein. Und sie müssen mit einem professionellen Team (Regie, Ausstattung, Musik, …) produziert und in einem professionellen Rahmen mehrfach aufgeführt worden sein. Von selbst kommen solche Produktionen nicht angelaufen, sie müssen entdeckt werden.

So hat Stefanie die letzten Wochen und Monate diverse Netzwerke Theaterschaffender abgeklappert, Presserezensionen durchstöbert, im Web recherchiert und die entsprechenden Regisseure und Dramaturgen animiert, ihre Inszenierungen für den Wettbewerb zu nominieren. Zahlreiche Sprech- und Tanztheaterproduktionen sind zusammengekommen, nur beim Musiktheater ist das Angebot etwas dünn – nicht ganz unerwartet. Konkrete Zahlen sind geheim, sollen erst bei der Vorstellung des gesamten Festival-Programms Ende Januar veröffentlicht werden.

Welche 12 Produktionen eingeladen werden, entscheidet ein Kuratorium mit Vertretern des Staatsschauspiels Dresden, des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, des Deutschen Theaters Berlin, des dänischen Aalborg Teater sowie des Nationaltheaters Mannheim. Das sind die gleichen Institutionen, die auch schon für das erste Bürgerbühnenfestival die Jury gestellt haben. Kontinuität in dieser frühen Phase des Festivals ist damit gegeben. Bevor das Kuratorium Anfang Dezember seine Entscheidung trifft, müssen sich deren Mitglieder noch stunden-, tage- und nächtelang diverse DVDs reinziehen. Ein Privileg hat der Ausrichter: er kann bestimmen, welche seiner eigenen Produktionen im Rahmen des Festivals jedoch außerhalb des Wettbewerbs gezeigt werden. So wird  das Mannheimer Geräuschorchester #1 am Eröffnungstag um 21.00 Uhr im Opernhaus zu hören und zu sehen sein. Dieser Termin ist bereits veröffentlicht und steht auch schon online im Gesamtspielplan.

Das Mannheimer Geräuschorchester #1

Das Mannheimer Geräuschorchester #1

Und dann gibt es da noch das Rahmenprogramm. Es wendet sich an unterschiedliche Communities, Regisseure und Dramaturgen, Theaterwissenschaftler, aktive Bürger der Bürgerbühnen, die Bevölkerung der Mannheimer Region, solche, die auch sonst ins Theater gehen oder gerade nicht. Bisher nicht. Als Novum ist eine Bürgerjury mit von der Partie. 20 Bürger, Jugendliche und  Erwachsene, werden sich alle 12 Gastspiele anschauen, bewerten und zum Schluss ihren Bürgerpreis verleihen. Zurzeit bereiten sie sich in ihrem Bürgerjury-Club intensiv auf diese Aufgabe vor. Das Gros der Workshops, Vorträge, Diskussionen soll offen für alle sein, partizipativ, wie die Bürgerbühne selbst. In den unterschiedlichen Formaten soll die in Dresden begonnene Qualitätsdebatte über Formen und Inhalte des professionellen Bürgerbühnentheaters weitergeführt werden. Einige wichtige Protagonisten haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.

Nun ja, ich sehe ja ein, dass wir Dinge wissen wollen, die noch nicht spruchreif sind. Sobald die Gastspiele ausgewählt sind, ist die Basis für stärker inhaltlich ausgerichtete Arbeit da. Beispielsweise werden wir erkennen können, welche Themen spezielle Zielgruppen ansprechen, um uns Gedanken zu machen, wie wir diese als Zuschauer gewinnen können. Es wird spannend.

Webbürger

Ich wollte einfach wissen, was denn da Vertiefendes über die Idee „Bürgerbühne“ im Web zu finden ist und war überrascht. Google wirft doch 37300 Links zum Stichwort. Ich habe gestöbert, längst nicht alle gelesen, aber doch ein paar Perlen gefunden. Aus normalerweise gut unterrichteten Kreisen ist auch zu hören, dass es demnächst auch Wikipedia-Einträge dazugeben wird. :) Facebook ist schwierig zu durchforsten. Es gibt geschlossene Gruppen zum Thema und die dort üblichen Links ins Web. Ich mag das nicht. Youtube werde ich irgendwann gesondert durchforsten. Also hier die Links.

Auf MDR, sehr informativ und interessant. Als Podcast zum downloaden oder im Web anhören:

“Bürger, auf die Bühne!

Am Staatsschauspiel Dresden findet vom 17. bis 24. Mai 2014 das 1. Bürgerbühnenfestival statt. Der Publizist, Dramaturg und Regisseur Hajo Kurzenberger engagiert sich seit Langem für diese Theaterform. Über seine Beobachtungen und Erfahrungen der Bürgerbühnenentwicklung in Deutschland und im Ausland, seine jüngste Buchveröffentlichung und was er sich von dem 1. Bürgerbühnenfestival erhofft ist er bei “MDR FIGARO trifft …” im Gespräch mit Moderator Stefan Maelck.”

Auf Kultiversum.de ein Interview u.a. mit dem noch Dresdner Staatsschauspielchef Schulz, der wohl die „Bürgerbühnenidee“ zuerst umsetzte:

„Bürgerbühnen am Stadttheater – zwischen Kunstanspruch, Wirklichkeitserfahrung und Sozialprojekt. Ein Gespräch mit den Theaterleitern Ulrich Khuon und Wilfried Schulz
«Die Leute von der Bürgerbühne bringen eine Realität mit, die wir so in ihrer Vielfalt nicht erfahren würden.» (Wilfried Schulz)“

Auf Kulturmanagement.net Auszüge aus:
Hajo Kurzenberger und Miriam Tscholl (Hg.): Die Bürgerbühne. Das Dresdner Modell. Berlin 2014. Das Buch selbst gibt es z.B. hier. (Leider nicht als eBook erhältlich.)

Wieder der MDR
Das erste Bürgerbühnenfestival in Dresden läuft gerade auf Hochtouren. 20 Vorstellungen aus acht Ländern und ein Rahmenprogramm setzen Qualitätsstandards für zukünftige Produktionen. Miriam Tscholl, die Leiterin der Bürgerbühne Dresden, hat uns einige Fragen zur Idee der Bürgerbühne beantwortet und Ihre persönlichen Highlights beim Festival bis 24. Mai verraten.“

Ein TV-Bericht von SAT1 Regional Hamburg/Schleswig-Holstein (was es nicht alles gibt)

“Bürgerbühne” in Celle: Außergewöhnliches Theaterstück über Politik, Thema am 13.06.2014

Newmusicaltheatre.com lobt die Bürgerbühnen, aber beklagt sich (auf Englisch), dass das Musical in Deutschland irgendwie nicht so funktionierte…

How we do it in Germany: Society and how it affects Theatre

Das Goethe-Institut wird politisch. Bei interesse auch dem Link auf der echten Sidebar folgen:

DRESDNER MODELL | DEMOKRATIE BRAUCHT BÜRGERBÜHNE
Autor: (Überraschung!) ….Hajo Kurzenberger arbeitet als Dramaturg und Regisseur unter anderem in Basel, Berlin, Hamburg und Zürich.

Das Theatron-Network jubelt:

Bürgerbühne – Borgerscenen – Citizen’s Stage: A Theatron Success Story |Learning from Dresden

Die Gazetten schreiben:

Im Mannheimer Morgen kommentiert Ralf-Carl Langhals über die Projekte der Bürgerbühne : „Relevanz statt Unterhaltung“. (Liegt ggfs. hinter der Bezahlschranke)

Die TAZ wusste das schon früh:

VON BARBARA BEHRENDT
Im Theater geht’s nicht um Gewinnen und Verlieren, wir machen einfach coole Sachen zusammen. Das macht mehr Spaß als ein Sportverein.

Die Welt war in Karlsruhe, obwohl sie in Stuttgart irgendwie… :))

STUTTGART KARLSRUHER BÜRGERBÜHNE 11.05.14 Wie Einwohner zu Schauspielern werden Einen Tag lang geben etwa 80 Bürger auf der Bühne Einblick in ihren Alltag und ihr Leben. Das Staatstheater Karlsruhe sieht sich mit dieser Aufführung bei den 22. Europäischen Kulturtagen im Trend.

SpOn muss natürlich knallen:

Doku-Boom auf der Bühne: Theater muss wie Koks sein!

Die Neue Zürcher Zeitung gibt einen profunden Überblick zum Thema Bürgerbühne.

Die Bürgerbühne erobert das Stadttheater | Nachrichten aus der Wirklichkeit

Zum Schluss noch eine Nachtkrtik zu einer Produktion von Dresden

Alles auf Anfang – fünf Autoren und die Dresdner Bürgerbühne zeigen das wirkliche Leben. Dramen aus dem Lokalteil.

Beherzt.

Club der Mouseclicker und Face-to-Face-Blicker. Ein Kreativ-Workshop mit Grafik-Designerin Constanze Woltag

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Ich hatte ja Angst, wir müssten Logos zeichnen und Flyer basteln. Jeder für sich, und so was kann ich ja ohne mein Open Office sehr schlecht. Aber auch der Mouseclicker-Club der Bürgerbühne des Nationaltheaters Mannheim arbeitet nach dem Laien/Profi-Prinzip, gerade weil es ein Marketing-Club ist. Bürgerbühne bedeutet hier, dass Profis und Laien versuchen Theaterwege zusammen zu erkunden. Beim Marketing geht es ja nicht um Kunst, wie bei den Produktionen für die Bühnen, aber der Weg ist der gleiche. Wir Laien brainstormen, überlegen, weisen hin, fassen zusammen und die Profis setzen das um, leiten weiter an Agenturen und was es sonst zu tun gibt. Ach ja, es gibt natürlich auch Hierarchien, Intendanten und und, die entscheiden wollen, wie im richtigen Leben. Ihr kennt das ja.

Wir fließen mit im Marketing-Prozess des Theaters für das 2. Bürgerbühnen-Festival und spüren den Druck auf die Mitarbeiter. Die ewige Improvisation, denn das Festival ist nur grob umrissen, noch weiß niemand, wen die Jury auswählen wird, andere Abteilungen arbeiten am Gesamtkonzept, am Rahmenprogramm, und doch muss das Marketing bereit sein, Vorarbeiten leisten, und bald kommen ja auch die Schillertage und der Wolferl mit seinem Fest in Schwetzingen rumort auch schon, alles neben der Tagesarbeit. Aber so ist das wohl im Theater. Kulturmanagement ist eben anders. Den Spielplan legen ja auch die Sparten fest und das Marketing schnauft dann hinterher.

workshop1_1_mikelAlso saßen wir, das Programmheft des 1. Bürgenbühnenfestivals in Dresden unter dem Stuhl, so als Beispiel, zum Linsen. Zwei Gruppen führte Constanze Woltag in ihrem Clignet Studio (haha, ich weiß, die Mouseclicker in der Clignet-Straße) angenehm straff und eloquent zu Ideen nach vorgegebenen Zielformulierungen, die ein „Mission Statement“ für das Bürgerbühnen-Festival verfeinerten.

workshop1_0_mikelDas Statement hatten wir in der letzten Einheit besprochen und Formulierungen vorgeschlagen. Es ist halt alles Geschäft, kein Hobby. Die Ideen aus „unserer“ Gruppe, vorsortiert, vorbewertet an der Wand.

Und dann kommt alles auf den Prüfstand und es wird abgestimmt. Jetzt ist Constanze dran. Ich bin gespannt, was da herauskommt. Die Herzen des Bürgerbühnen-Logos werden wohl verfeinert auftauchen, im Festival-Getöse.

IMG_0929Kommt Euch bekannt vor? Ist gähnend langweiliger Alltag überall? Sogar noch mit Kärtchen, ohne Flipchart und Whiteboard? Habt ihr täglich auch? Eben. Genau das wollte ich darstellen. Theater ist eben AUCH Arbeit, langsames Getaste. Und nicht nur das 3-gestrichene Fis der Sopranistin im 3. Akt. :) Es ist interessant, doch.
Und jetzt geht es gleich weiter zu Beherzt 2.

Mikel Bauer

Bürgertheater

„Hoffnung auf größeres Wohlbehagen“ hieß das Stück der Bürgerbühne Mannheim, das wir gestern besuchten. Ich meine damit den Club der Mouseclicker- und Face-to-Face-Blicker, den Marketing-Club der Mannheimer Bürgerbühne. Klingt verwirrend? War es für mich auch. Zunächst.

Inzwischen verstehe ich ein Stückchen mehr, was diese Bürgerbühne eigentlich soll. Über den Club werde ich noch berichten, wenn er wirklich Fahrt aufgenommen hat, noch tasten wir. Aber auch hier wird deutlich, dass Theater das ernst meint, mit der Partizipation. Gerade entwickeln wir zusammen ein „Mission Statement“ mit der Marketing-Abteilung des NTM und werden die Kampagne für das zweite Bürgerbühnenfestival zusammen mit einer Kommunikationsdesignerin entwickeln. (Off topic: O. k., die Welt ist klein, im März, als einer meiner ersten Rentneraktivitäten war ich zur Vernissage ihres Buches im Zeitraum Exit).

Auch hier das Prinzip: Laien zusammen mit Profis. Alleine das Unterfangen finde ich erstaunlich. Das ist also nicht irgendwelcher VHS-Kram. Das Theater begreift das als ernsthafte Produktion. Spartenübergreifend. Für mich brechen Vorurteile gegen die „Arroganz“ des Regietheaters (unverbindliches Beispiel) auf. Welch ein Elend, ich muss mir neue suchen, ganz ohne geht es ja nicht, gell. :)

Das ist eine kluge Idee, die Bürgerbühne. Ich weiß nicht wer sich das, warum, ausgedacht hat, aber ich werde das noch herausfinden! Ich habe sehr den Verdacht, dass da die Idee der Sozialen Skulptur von Joseph Beuys zumindest unterbewusst Pate stand.
Wie gesagt, ich werde davon berichten, oder ihr werdet von dem Club hören, wenn er in der Öffentlichkeit angelangt ist.

Zum Stück “Hoffnung auf größeres Wohlbehagen”

Elf Mannheimer Migranten erzählen Geschichten und lesen aus Büchern mit Briefen und Berichten von deutschen Migranten in den USA zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Klingt banal, ist es aber nicht.

Da wurde kein Zeigefinger erhoben, keine politischen Sonntagsreden gehalten, kein schlechtes Gewissen erzeugt, keine Ideologie verbreitet oder verteufelt. Ganz langsam, sacht wird die Migration selbst dargestellt, mit überblasenen Bügelflaschen die See erzeugt, die Länge der Fahrt simuliert. Sparsame Requisiten, langsame, bedächtige Laufwege und Bewegungen, effektiv minimalistisches Licht, die Umbauten von den Schauspielern selbst erledigt, aber offensichtlich nicht um zu sparen. Wer in die Texte gucken will, kann im Theatermagazin des NTM (ja, das Theater nimmt das wirklich ernst) mehr dazu lesen, etwas nach unten scrollen, das ist hier online. Es wurde und wird eine melancholische, anrührende Atmosphäre erzeugt, jenseits von Kitsch und Effekthascherei. Und doch wird eindeutig Hoffnung gezeichnet, ganz vorsichtig, ohne präsidiales Pathos, ohne es genau auszusprechen.

Das war jetzt die zweite Regiearbeit von Dominic Friedel, die ich sah, ich berichtete. Er fand Formen, die passten, verknüpfte richtig, lies die Schauspieler sich selbst sein und brachte ihnen doch die nötige Distanz bei, die für die Bühne notwendig ist. Da wurde nicht vorgetäuscht, dass Schauspieler agierten. Die oft bei Laien zu beobachteten Seltsamkeiten des Schauspiels kamen nicht auf. Und doch, das war Kunst! Ich sagte ja schon, dass mich da vieles an Beuys erinnert, obwohl das alles KEIN Fluxus ist. Das werde ich anderenorts einmal machen. :)

Ich lernte jetzt auch die Arbeit einer zweiten Dramaturgin kennen. Und ich habe das Gefühl, dass da sauber und bis an den Anschlag gearbeitet wird. Mit Herz und Verstand, ich berichtete wie gesagt. Die Geschichten der Migranten aus Mitschnitten zu deskribieren und umzusetzen, in immer wieder andere Formen zu gießen, künstlerisch aufzuarbeiten, in doch recht kurzer Zeit, Respekt!
Und wirklich, diese angedeuteten Bilder der Regie! Den Bericht über die Nativisten mit echten Folien und einem Overheadprojektor als historische Powerpointpräsentation augenzuzwinkern, hatte etwas als Form. Die Sachlichkeit des Vortrags karikiert unser heutiges OpenData, die Balkendiagramme des Todes, aus Excel geboren, die Grausamkeiten versachtlichen. Doch, es war Kunst. Und der Regisseur war sich nicht zu schade einen der verhinderten Akteure zu vertreten. Die Laufwege darstellend. Doch.

Ich glaube das Theater bietet auch mir wieder Dinge. Jenseits der Klassiker und dem Geschrei ob dero Aufführungsformen. Da tut sich etwas. Danke.
Den Akteuren geht es wohl genauso. Das war auch ein richtig gutes Nachgespräch. Doch.

Ach und das Casino im Werkhaus hatte ich jahrzehntelang vergessen. Warum eigentlich? Da hingen wir doch früher auch immer ab. Und das Outfit ist geblieben. :)

Mikel Bauer